Samstag, 5. Oktober 2019

Die Vorbereitungen laufen - T minus 1

Heute darf ich also im aktuellen Urlaubsblog debütieren nachdem Nikki auch Freude am Schreiben gefunden hat. Die letzten beiden Tage haben wir uns super eingelebt und viele Dinge erlebt. Nach einer deutschen und mexikanischen Hochzeit dieses Jahr feiern wir nun auch eine amerikanische Premiere.

Donnerstag haben wir erstmal so gut es ging ausgeschlafen - mit wenigen Unterbrechungen haben wir es bis 7 Uhr geschafft. Rachel muss die Woche nicht mehr arbeiten; die Kids müssen aber zur Schule und morgens raus. Die Oma fährt sie; wir frühstücken; Kaffee to go, Bagels, Eier und Speck - the american way. Was also tun am ersten Tag? Logisch, Shoppen! Wir fuhren in die Gilroy Outlets - ca. 1h Fahrt Richtung Los Angeles. Wir waren vor 4 Jahren schon mal hier und waren begeistert. Eine riesige Auswahl, nicht so voll und überlaufen und sehr weitläufig.

Frühstück

Das ist mal Bacon: frisch vom Stück abgeschnitten und im Ofen zubereitet

Alles fast verputzt: man beachte auch die Tasse

 
Wiedervereint (auch am 03.10)

 
Abfahrt: links unser Gefährt des Tages (3er BMW) - rechts der Truck, darf auf keiner Einfahrt fehlen 

Der Nachbar mit Camper gerade am Rangieren


Yeah

Erstmal einen Überblick verschaffen

 
In Out Burger in Gilroy

Mittagspause: Burger, yummie

Soooooo gut

Tesla Supercharger - bei uns noch eher eine Seltenheit

Guter Geschmack

Am Ende kam es so wie es kommen musste: wir haben natürlich viel zu viel gekauft, Klassiker. Dabei hatten wir gut angefangen: mit viel Bedacht und Sachverstand sind wir durch die ersten Läden und haben viel ausgelassen. Am Ende lief es leider nicht mehr so gut, dass wir uns sogar jeder eine neue Sonnenbrille gekauft haben. Aber wirklich ein echtes Schnäppchen: meine Boss Brille sollte 220USD - 25% Discount + Tax kosten. Am Ende waren es aber nur 99USD - 10% + Tax - sensationell (und erst an der Kasse gemerkt). Alle überschlagen sich aber mit Rabatten und Sonderangeboten: SMS an XX und es gibt einen 25% Discount Code, 50% auf das zweite Teil; 30% auf alle bereits reduzierten Artikel. Im Columbia Laden: ab 200USD Umsatz gibts 100 USD Rabatt, usw., Wahnsinn. Abends waren wir erst so gegen 18 Uhr zurück - immerhin noch im Hellen und zur Pasta Party genau richtig.

Denn: die Hochzeit am Samstag ist zwar der Höhepunkt, doch ist an jedem Abend vorher auch schon was geplant. Es gibt eine tolle Homepage, auf der der Verlauf und die wichtigsten Protagonisten vorgestellt werden - ein Blick lohnt sich also.

Das Wetter: ideal

Die Ausbeute

Abends sind wir dann schon mal etwas später ins Bett - 9h Unterschied merkt man dann doch schon. Das Haus ist aber immer voll: in Rachels Haus schlafen wir mit 9 Leuten, ein anderes Haus ist mit Gästen angemietet, andere wiederum schlafen im Hotel. Tag für Tag treffen mehr Gäste ein - die meisten mit weiter Anreise (Australien, Europa), die dann entsprechend hier auch noch Urlaub machen.

Am Freitag starteten wir dann ähnlich in den Tag: mit den Kids aufgestanden und gefrühstückt. Der heutige Plan: erst mit Rachel und der Gang zum San Francisco Flower Markt, danach mit Jazmin (Jasmin - Tochter von Jason) ein bisschen durch die Stadt bummeln.

Unscheinbar von außen...

Drinne: Blumen ohne Ende, tonnenweise

Hallenweise Blumenhändler

Danach sind die Ladies zurück nach Redwood City und widmeten sich anderen Programmpunkten. Nikki, Jazmin und ich sind dann erst zum Ferry Building und haben eine Imbissierung eingenommen - pünktlich gegen 12 Uhr. Statt Burger gab es mal ein gesundes Chicken Sandwich. Danach folgte dann das heutige Highlight: wir waren im Museum of Ice Cream in San Francisco. Wer glaubt, dort etwas über die Herstellung von Eis zu lernen, liegt komplett daneben. Im Wesentlichen ist es ein Kinderparadies, bei dem man durch verschiedene Räume geführt und jeweils mit Süßigkeiten oder Eis vollgestopft wird - Lächeln dabei nicht vergessen.

Beeindruckend - das Ferry Building

 
Wasser und Bay Bridge (nicht zu verwechseln mit der Golden Gate Bridge)

 Mittagessen gabs hier vorne im Gotts

Das Museum- sieht aus wie ein Regierungsgebäude

Jemand war besonders glücklich

Das erste Eis

Eine der vielen Snacks

 
Alles pink

Im Paradies

Danach mussten wir dann schon langsam wieder los, denn ab 16 Uhr gab's den nächsten Programmpunkt. Gegen 16 Uhr wurde zu einer "Rehearsal Cocktail Hour" im Redwood Grill geladen. Zwei Stunden lang wurden die Gäste, die schon in der Stadt waren, mit Häppchen und Drinks angefüttert bzw. verköstigt - bei höchster Qualität. Danach ging's dann zurück ins Haus und dort wurde noch bis ca. 22 Uhr ein bisschen weiter gefeiert.

 
Noch schnell vorbei am Union Squaire 

Bekannte Herzen

Kleines Buffet

Die Party Crowd

 
 Jeden Tag gab's diverse Lieferungen - gestern kam bspw. das Bar Equipment
Darauf freue ich mich schon besonders: seit Tagen wird Fleisch vorgegart und Samstag dann final im Beefer gegrillt

 
Der Experte dafür: Mad, ein Freund von Rachel

Schöne Stimmung am Abend

Im Haus: Küchenparty

So steigt Tag für Tag die Vorfreude und das Adrenalin - wir freuen uns!

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Endlich Urlaub


Endlich Feierabend hieß es bei mir ca. halb 4.  Also schnell ins Auto, noch kurz zu Rewe und dann begann ich meinen Koffer zu packen. Ich arbeite ja immer schön mit Listen, also erstmal die wichtigen Sachen abgearbeitet. Handgepäckskoffer wurde mit Schoki und dem Hochzeitsgeschenk gefüllt, Rucksack mit all unseren elektronischen Geräten und dann war da die allurlaubiche Qual, was brauch ich. San Francisco ist es ja wie üblich abends kalt, tagsüber angenehm und Hawaii braucht man an lange Kleidung nicht zu denken. Also habe ich alles auf das Bett ausgebreitet und wartete auf Erik.   
 
Die Wahl der Qual... Schuhe? Welche nehme ich mit?

Am Ende hab ich aber doch alles in den Koffer bekommen und sogar noch Mitbringsel =)  

Erik kam so gegen viertel vor sieben nach Hause, aber da wir beide Hunger hatten, gab es erstmal Reste. Frikadellen, Nudeln, Kartoffel, Brötchen…viel zu viel, also wieder Reste. Aber wir wollten ja noch schön frühstücken, da wir für den spätesten Flug nach München eingecheckt haben.
Nach dem Abendessen wurden die Koffer fertig gepackt und dann gab es einen kleinen Gin Tonic zur Urlaubseinstimmung. Wir haben unseren Wecker auf kurz vor 9 gestellt, da wir erst gegen 13 Uhr nach München fliegen wollten. Ich konnte erstaunlich gut einschlafen, trotz meiner Aufregung endlich wieder meine Gastfamilie zu sehen. Aber so sollte es nicht bleiben. Ab 3 Uhr in der Früh war ich wach und hab so unruhig geschlafen wieselten. Um 7 Uhr waren wir beide kurz wach und ich nutze die Gelegenheit und gab Erik den PC, dass er die Flüge checkte. Oh Wunder, die Maschine nach MUC sah wieder schlechter aus als die von Frankfurt. „Schaffst du es, dass wir die Bahn in einer Stunde nehmen?“ Eriks Worte. Also raus aus dem Bett und unter die Dusche. Alles innerhalb kürzester Zeit erledigt und dann sogar noch die frühere Bahn bekommen. Wie das unter den Meenzern ist, noch einen flüchtigen Bekannten mit Koffer (aufm Weinfest kennengelernt) am Bahnsteig getroffen und los ging die Fahrt zum Flughafen. Die Gedanken im Kopf, hab ich alles, waren ständig da. Kann mich bis jetzt nicht erinnern was vergessen zu haben, aber abwarten. 

Am Flughafen war alles erstmal reibungslos. Der Checkin hat geklappt und wir haben erstmal sämtliche Währungen aus den letzten Jahren in Euro getauscht. Geschlagene 80€ waren es, die Jahre im Schrank gelegen haben. Aber es hat ganz schön lange gedauert und die Security war voller als gedacht. Dann ging bei mir natürlich das Zittern los. Erik mal wieder toten entspannt. Wir haben aber schon lange warten müssen und sind kurz vor Boarding erst am hintersten Gate Z66 angekommen. Aber ja, selbst beim Laufen kann man noch entspannt sein, so Eriks Gedanken. „Für Premium Eco müssen wir jetzt nicht rennen“, seine Worte. Aber oh, der Duty free blieb sogar bei ihm aus, wobei kurz vorm Gate auch noch ein kleines Lädchen war. Aber wir sind ohne Alkoholeinkäufe zum Gate und hatten auch schon unsere Plätze. Premium Economy sollte es wirklich werden, wie Erik sich dachte. Damit haben wir uns erst nicht zufriedengegeben und bis zum Ende gewartet. Hoffentlich gibt es doch noch einen No Show, aber Nein, wir hatten dieses Mal kein Glück. Aber tolle Plätze in der Premium Eco bekommen, Dank eines netten Mannes durften wir sogar zusammensitzen und konnten den Flug genießen. Erik am Fenster und ich am Gang, 53H&K im A380.

 Unser Gerät: die Hamburg (D-AIML) A380

  Statt Sekt gab es O-Saft mit Minze aus Plaste...

 Aber Alkohol gab es doch genug, zwar kein Spahire, dafür Gordons

 ....und das Essen gab es auf einmal - aber wir wollen uns ja nicht beschweren (dabei sein ist alles)

 (manchmal) vergeht die Zeit viel zu langsam....

 Trotz der Premium Economy hatte Erik dank seines vorderen Nachbarns nicht ganz so viel Platz...

 ...aber schlafen konnte er trotzdem... und zwar länger als er behauptet =)


Auch ich habe etwas geschlafen, aber davon gibt es keine Beweisfotos. Wir haben an sich aber tolle Filme geschaut und alles in allem einen tollen Flug mit einer guten Crew gehabt. Getränke gab es auch, zwar eher auf eigene Initiative als dass der Service durchging. Aber wir haben gesunde Füße und müssen ja eh der Thrombose entgegenwirken. 

Über Grönland...

 Ja, wir kommen dem Ganzen näher, aber wenn man aufgeregt ist, dann zieht sich das...

 Auf der Zielgeraden :)

 Aber nein, es hieß noch etwas länger in der Luft zu bleiben.. Viel Verkehr laut des Piloten!

Aber dann konnten wir endlich landen und wir dachten wir hätten es geschafft. Komisch war nur, dass wir einen sehr großen Umweg auf dem Flughafen gemacht haben, aber dann die Durchsage des Piloten: "Liebe Passagiere, ich habe mich nicht verfahren, auch wenn das aktuell so aussieht. Nein, unser Gate 101 ist aktuell noch belegt und wir müssen noch warten, wie lange kann ich Ihnen leider auch nicht sagen." Na toll! Wir haben geschlagene 30 Minuten auf dem Rollfeld gestanden und gewartet, bis wir andocken durften. Rachel hat natürlich gewartet und ich konnte ihr nicht mal Bescheid geben. Die Einreise war dann aber ziemlich unproblematisch und es ging noch relativ schnell bei der Immigration. Ca. 30 Minuten, wir waren Gott sei Dank etwas weiter vorne und kamen dementsprechend früh ran. Dann hieß es schnell Koffer holen, die wurden schon neben dem Band geparkt und raus gings. Rachel war da und erstmal in die Arme geschlossen. Schön war es. 
Los ging die Fahrt und dann der leere Tank. Ja Rachel hat es geschafft, den Tank so leer zu fahren, dass nicht mal mehr Kilometer angezeigt wurden, die verblieben und ich habe schon das Schlimmste erwartet. Aber zur Tankstelle ging es dann bergab und wir sind angekommen. 
Im Haus dachte ich, die Jungs warten, aber nein, sie waren noch in der Schule. Aber andere Freunde von Rachel waren schon da und wir konnten den Nachmittag verbringen. Es fühlt sich einfach an wie zuhause. Ich weiß immer noch wo alles ist, auch wenn sich einiges verändert hat... die Küche ist weiß, statt braun, und hier und da ein neues Möbelstück.. Aber immer noch mein Au Pair zuhause.


 Küche und Wohnzimmer

 Die wunderschöne Terasse, wie ihr seht, königliches Wetter =)

Abreise...24 Stunden on tour

Am Donnerstag war dann auch schon wieder der letzte Tag gekommen. Unsere Wecker waren für 4:30 Uhr gestellt. Wir brauchten sie aber nicht, w...