Am Donnerstag war dann auch schon wieder der letzte Tag gekommen. Unsere Wecker waren für 4:30 Uhr gestellt. Wir brauchten sie aber nicht, wir hatten beide schlecht geschlafen und waren schon vorher wach. Das einzige Manko des Apartments: die Klimaanlage war wirklich nicht gut - es war einfach zu heiß in der Nacht. Kurz geduscht wurden mit einem Schluck Kaffee die letzten Sachen eingepackt und gegen 5:15 Uhr sind wir zum Auto gelaufen. Die erste und letzte Nacht auf offener Straße hat das Auto gut weggesteckt - ohne Kratzer ging es zurück zu Alamo.
Unser Zimmer: wieder leer
Los geht's
Bei der Abgabe: wir sind auch nur ca. 300 Meilen (510km gefahren)
Dort ging es per Bus Shuttle zum Terminal wo wir dann auch schon gegen 6 Uhr da waren. Wir flogen zunächst mit Hawaiian nach Los Angeles und von dort weiter nach Frankfurt mit Lufthansa - so der Plan. Der Flug sah - Klassiker - die ganze Zeit natürlich gut aus. Morgens war er dann natürlich leicht überbucht; -2 war aber auch noch überschaubar.
Check in am Automaten - wirklich gut gemacht
Unser A330-200 (HA10 von HNL nach LAX) - die N395H, ca. 5 Jahre alt
Einsteigen bitte
Pünktlich ging es nach Los Angeles und wir kamen gegen 16:30 Uhr Ortszeit an (5h Flugzeit + 3h Zeitverschiebung - der Tag war schon fast wieder vorbei). Dieses Mal war der Flug zum Glück nicht so kalt. Gepäck geholt, zum anderen Terminal gelaufen und kurz umgezogen, bevor wir zum LH Schalter gingen. Dort wurden wir dann gleich mal gefragt, ob wir uns auch aufteilen würden bzw. ein Downgrade nehmen würden (da Business Standby zuvor gekauft) - kein gutes Zeichen, aber sowas wird dann halt vorher oft gleich gefragt. Wir erkundigten uns noch kurz nach der Swiss Maschine nach Zürich (hätten wir auch probieren können), die war aber auch überbucht, und so blieben wir bei der LH. Wenigstens konnten wir Gepäck abgeben und schon mal rein - Sitzplätze gibt's sowieso erst am Gate.
Anflug auf Los Angeles, fast geschafft
In der Nähe vom Gate hatten wir uns dann eine Bar gesucht und jeweils ein 13 USD Bier und Wein gegönnt - was kostet die Welt. Nikki hatte einen Blog Eintrag fertiggemacht, ich habe immer nach den Zahlen vom Flug geschaut. Wir sind dann zum Gate und die übliche Zitterei ging los. Auf dem Hinflug war relativ klar, dass wir mitkommen würden; zurück nicht ganz. Es war auch der letzte Flug am Tag den wir nehmen konnten. Nikki hatte schon nach Unterkünften in Flughafennähe geschaut.
Erstmal was trinken
Nikki erneut im Blog Fieber
Wir hatten dann Glück: Nikki bekam eine Email mit ihrem neuen Sitzplatz: 10D. Und was war mit mir? Downgrade? Abgeladen? Witzigerweise stehen die Angehörigen immer vor dem Mitarbeiter auf der Warteliste, dass die erstmal wegkommen. Ich wurde dann kurze Zeit später ausgerufen und auf dem Tresen lagen verschiedene Bordkarten: ich erkannte dann schon an den großen Buchstaben F, C, E und M, dass alle Kabinen vertreten waren. Ich suchte schnell nach meinem Namen und sah sofort das C: auch Business, yeah :-)
Unsere 747-8 für den Rückweg: die Potsdam (D-ABYI) für den Flug LH451
Sakko hat's gebracht
So weit so gut: schnell rein bevor es sich jemand anders überlegt. Ich saß auf 81A (Upperdeck), wir tauschten aber mit 10G dass wir nebeneinandersitzen konnten. Alles sah super aus, wir hatten angestoßen. Dann bemerkten wir, dass es Probleme mit dem Sitz eines Gastes eine Reihe hinter uns gab. Verschiedene Techniker in Warnwesten liefen mit Walky Talkys durch das Flugzeug - kein gutes Zeichen. Der Purser meinte dann, der Sitz wäre komplett kaputt und nicht nutzbar, da nicht safe. Super - wir wussten sofort was das heißt und schnell drehte man sich zu uns um :-) Einer müsste den Platz räumen und in die Premium Economy gehen. Nun gut, ich nahm dann meine Sachen und zog nach hinten ab - aber noch mit einem zweiten Champus in der Hand. Der Vollzahler saß dann neben Nikki. Wir fragten aber, ob ich während des Fluges wieder auf den Platz könne - da ja sonst alles ging, nur der Sitz wohl irgendwie wacklig. Der Purser sich den Sitz während ich den Platz räumte angeschaut und meinte dann, dass das ginge - somit konnte ich nach dem Start und Erreichen der Reiseflughöhe wieder nach vorne. Juhuuuu.

Hier war noch alles gut...Cheers
Dann ging ich erstmal in die Premium Eco vor die Wand
Dann zurück in die Business auf den vermeintlich kaputten Sitz - und Nikki im Blick..
Der Sitz war auch in Ordnung: irgendwas war nicht fest wenn man sich stark nach hinten drückte, aber eigentlich kaum bemerkbar. Man konnte ihn auch zum Schlafen voll ausfahren und das Entertainment System funktionierte auch - alles war für einen guten Rückflug angerichtet.
Rind als Vorspeise bei mir
Nikki musste den Fisch wählen
...und Rind als Hauptspeise, mit Garnele - sehr sehr gut (hatten wir beide)
Da sind wir
Schon kurz vor der Landung
Der Flug war super - nach ca. 10 Stunden und 40 Minuten waren wir in Frankfurt gelandet. Das Essen und der Service klasse. Und das Beste: der Purser hatte mich im System auf Premium Economy gedowngraded, da mein Sitz nicht in Ordnung war - ich würde sogar noch etwas Geld zurückbekommen. Aber auch während der Landung durfte ich vorne sitzen bleiben.
In Frankfurt angekommen
Danach ging's mit der Bahn zurück nach Hause. Von Haustür zur Haustür waren wir knapp über 24 Stunden unterwegs und entsprechend müde; viel hatten wir auf den Flügen nicht geschlafen. Wir bestellten sogar Essen und hatten keine Energie zum Einkaufen gehen. Auch die Heizung wurde angemacht, da es einfach zu kalt war. Den Abend verbrachten wir dann mit einer Serie, auf die wir während des Urlaubs wieder richtig Lust bekommen hatten: Lost :-) Wir schauten drei Folgen und sind gegen 22:30 Uhr müde ins Bett.
So kalt
Dafür gab's Lost
Erste Folge und direkt die Kualoa Ranch bzw. das Kaaawa Valley erkannt
Mit dem Urlaub ist nun auch unser Blog am Ende und wir hoffen ihr hattet viel Spaß am Lesen - wir bedanken uns für die Aufmerksamkeit :-)
Ganz liebe Grüße und bis bald.
Nikki & Erik