Endlich Feierabend hieß es bei mir ca. halb 4. Also schnell ins Auto, noch kurz zu Rewe und
dann begann ich meinen Koffer zu packen. Ich arbeite ja immer schön mit Listen,
also erstmal die wichtigen Sachen abgearbeitet. Handgepäckskoffer wurde mit
Schoki und dem Hochzeitsgeschenk gefüllt, Rucksack mit all unseren
elektronischen Geräten und dann war da die allurlaubiche Qual, was brauch ich.
San Francisco ist es ja wie üblich abends kalt, tagsüber angenehm und Hawaii
braucht man an lange Kleidung nicht zu denken. Also habe ich alles auf das Bett
ausgebreitet und wartete auf Erik.
Am Ende hab ich aber doch alles in den Koffer bekommen und sogar noch Mitbringsel =)
Nach dem Abendessen wurden die Koffer fertig gepackt und
dann gab es einen kleinen Gin Tonic zur Urlaubseinstimmung. Wir haben unseren
Wecker auf kurz vor 9 gestellt, da wir erst gegen 13 Uhr nach München fliegen
wollten. Ich konnte erstaunlich gut einschlafen, trotz meiner Aufregung endlich
wieder meine Gastfamilie zu sehen. Aber so sollte es nicht bleiben. Ab 3 Uhr in
der Früh war ich wach und hab so unruhig geschlafen wieselten. Um 7 Uhr waren
wir beide kurz wach und ich nutze die Gelegenheit und gab Erik den PC, dass er
die Flüge checkte. Oh Wunder, die Maschine nach MUC sah wieder schlechter aus
als die von Frankfurt. „Schaffst du es, dass wir die Bahn in einer Stunde
nehmen?“ Eriks Worte. Also raus aus dem Bett und unter die Dusche. Alles innerhalb kürzester Zeit erledigt und
dann sogar noch die frühere Bahn bekommen. Wie das unter den Meenzern ist, noch
einen flüchtigen Bekannten mit Koffer (aufm Weinfest kennengelernt) am Bahnsteig getroffen und los ging die
Fahrt zum Flughafen. Die Gedanken im Kopf, hab ich alles, waren ständig da.
Kann mich bis jetzt nicht erinnern was vergessen zu haben, aber abwarten.
Am Flughafen war alles erstmal reibungslos. Der Checkin hat
geklappt und wir haben erstmal sämtliche Währungen aus den letzten Jahren in
Euro getauscht. Geschlagene 80€ waren es, die Jahre im Schrank gelegen haben.
Aber es hat ganz schön lange gedauert und die Security war voller als gedacht.
Dann ging bei mir natürlich das Zittern los. Erik mal wieder toten entspannt. Wir
haben aber schon lange warten müssen und sind kurz vor Boarding erst am
hintersten Gate Z66 angekommen. Aber ja, selbst beim Laufen kann man noch
entspannt sein, so Eriks Gedanken. „Für Premium Eco müssen wir jetzt nicht
rennen“, seine Worte. Aber oh, der Duty free blieb sogar bei ihm aus, wobei
kurz vorm Gate auch noch ein kleines Lädchen war. Aber wir sind ohne
Alkoholeinkäufe zum Gate und hatten auch schon unsere Plätze. Premium Economy
sollte es wirklich werden, wie Erik sich dachte. Damit haben wir uns erst nicht
zufriedengegeben und bis zum Ende gewartet. Hoffentlich gibt es doch noch einen
No Show, aber Nein, wir hatten dieses Mal kein Glück. Aber tolle Plätze in der Premium
Eco bekommen, Dank eines netten Mannes durften wir sogar zusammensitzen und
konnten den Flug genießen. Erik am Fenster und ich am Gang, 53H&K im A380.
Unser Gerät: die Hamburg (D-AIML) A380
Statt Sekt gab es O-Saft mit Minze aus Plaste...
Aber Alkohol gab es doch genug, zwar kein Spahire, dafür Gordons
....und das Essen gab es auf einmal - aber wir wollen uns ja nicht beschweren (dabei sein ist alles)
(manchmal) vergeht die Zeit viel zu langsam....
Trotz der Premium Economy hatte Erik dank seines vorderen Nachbarns nicht ganz so viel Platz...
...aber schlafen konnte er trotzdem... und zwar länger als er behauptet =)
Auch ich habe etwas geschlafen, aber davon gibt es keine Beweisfotos. Wir haben an sich aber tolle Filme geschaut und alles in allem einen tollen Flug mit einer guten Crew gehabt. Getränke gab es auch, zwar eher auf eigene Initiative als dass der Service durchging. Aber wir haben gesunde Füße und müssen ja eh der Thrombose entgegenwirken.
Über Grönland...
Ja, wir kommen dem Ganzen näher, aber wenn man aufgeregt ist, dann zieht sich das...
Auf der Zielgeraden :)
Aber nein, es hieß noch etwas länger in der Luft zu bleiben.. Viel Verkehr laut des Piloten!
Aber dann konnten wir endlich landen und wir dachten wir hätten es geschafft. Komisch war nur, dass wir einen sehr großen Umweg auf dem Flughafen gemacht haben, aber dann die Durchsage des Piloten: "Liebe Passagiere, ich habe mich nicht verfahren, auch wenn das aktuell so aussieht. Nein, unser Gate 101 ist aktuell noch belegt und wir müssen noch warten, wie lange kann ich Ihnen leider auch nicht sagen." Na toll! Wir haben geschlagene 30 Minuten auf dem Rollfeld gestanden und gewartet, bis wir andocken durften. Rachel hat natürlich gewartet und ich konnte ihr nicht mal Bescheid geben. Die Einreise war dann aber ziemlich unproblematisch und es ging noch relativ schnell bei der Immigration. Ca. 30 Minuten, wir waren Gott sei Dank etwas weiter vorne und kamen dementsprechend früh ran. Dann hieß es schnell Koffer holen, die wurden schon neben dem Band geparkt und raus gings. Rachel war da und erstmal in die Arme geschlossen. Schön war es.
Los ging die Fahrt und dann der leere Tank. Ja Rachel hat es geschafft, den Tank so leer zu fahren, dass nicht mal mehr Kilometer angezeigt wurden, die verblieben und ich habe schon das Schlimmste erwartet. Aber zur Tankstelle ging es dann bergab und wir sind angekommen.
Im Haus dachte ich, die Jungs warten, aber nein, sie waren noch in der Schule. Aber andere Freunde von Rachel waren schon da und wir konnten den Nachmittag verbringen. Es fühlt sich einfach an wie zuhause. Ich weiß immer noch wo alles ist, auch wenn sich einiges verändert hat... die Küche ist weiß, statt braun, und hier und da ein neues Möbelstück.. Aber immer noch mein Au Pair zuhause.
Küche und Wohnzimmer
Die wunderschöne Terasse, wie ihr seht, königliches Wetter =)








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