Für Donnerstag hatten wir uns ein kulturelles Highlight vorgenommen - Pearl Harbor. Spätestens durch den Film 2001 ist dieser Ort auch der neuesten Generation ein Begriff. Nach einem erneut reichhaltigen Frühstück sind wir zum Visitor Center aufgebrochen.
Heute: Sandwiches und Obst
Tja, was wir schnell merkten: hätten wir uns vorher mal informiert. Dort angekommen waren wir zunächst absolut überfordert: verschiedene Infostände, Ticketschalter, Gedenktafeln und Menschenmassen erschwerten den Start und wir mussten uns erstmal orientieren. Wir entschieden uns dann zur Besichtigung der "USS Missouri" und ergatterten Gratis Tickets für das "USS Arizona Memorial" - ohne weitere Details eigentlich zu kennen, mehr dazu später.
Spannend
Hmmmm
Zur Einordnung
Ein Shuttle Bus fährt die Besucher dann vom Festland (der Insel) auf die "Ford Island" (militärisches Sperrgebiet), wo die eigentlichen Kulissen dann besichtigt werden können. Die USS Missouri ist dabei wohl eine der Hauptattraktionen, denn das Schiff ist das zuletzt gebaute "Battleship", das bis zum Anfang der 90er Jahre noch im Einsatz war. Beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor, was den formalen Eintritt der Amerikaner in den zweiten Weltkrieg besiegelte, war das Schiff zwar noch nicht gebaut (erst 1944), spielte es aber später doch noch eine wichtige Rolle: die Kapitulationserklärung der Japaner wurde auf dem Schiff in der Bucht von Tokio 1945 unterschrieben. Alle Details dazu sind auf dem Schiff eindrucksvoll erläutert.
Schon beeindruckend
Die Flaggen dürfen nicht fehlen
Mittlerweile entschärft
Auf dem Schiff gab es natürlich auch einen Zahnarzt
Die "Brücke"
Wenig Platz...
Danach sind wir mit dem Bus zurück zum Visitor Center, denn kurz darauf ging es zur Tour zum USS Arizona Memorial. Hier fährt man mit einem Boot zu der Gedenkstätte des gleichnamigen Schiffes, das hier 1941 beim Angriff der Japaner gesunken war (direkt da drüber). Über 900 Marineoffiziere sind mit dem Schiff untergegangen und wurden nie geborgen. Diese Gedenkstätte wird auch als Art Nationalpark betrieben, weshalb der Eintritt frei ist aber die Tickets limitiert sind.
Anfahrt

Das gesunkene Schiff liegt genau unter der Gedenkstätte
Konstruktion des Memorials
Blick vom Memorial auf die USS Missouri und die gesunkene USS Vestal (alle gesunkene Schiffe mit Pfeiler im Wasser)
Dieses Mal ohne die Kids
Fazit: eine sehr interessante Darstellung der Geschichte und Geschehnisse um Pearl Harbor und den Eintritt bzw. der Rolle der Amerikaner im zweiten Weltkrieg. Man kann hier locker einen ganzen Tag verbringen, wenn man die anderen Schiffe und Museen noch besichtigt. Uns hat's wirklich gut gefallen, auch wenn wir bei weitem keine Kriegsschiffs oder Waffen Fans sind. Historische Details erspare ich euch - alles kann in Eigenregie recherchiert werden.
Die USS Bowfin (U-Boot)
Danach sind wir zurück ins Apartment und noch für 2 Stunden an den Strand. Wichtig: ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass das Mittagessen ausfiel und Nüsse bzw. eine Banane als Snack herhalten mussten (nach den tendenziösen Bemerkungen der letzten Beiträge hier). Abends wurde dann zuhause gekocht und wir sind nicht allzu spät ins Bett.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen
Gestern haben wir dann einen absoluten Chilltag gegönnt. Morgens sind wir erstmal um 4:42 Uhr geweckt worden: die Handys gaben Alarm: Flash Flood Warning. Es hatte ordentlich geregnet und die Straßen waren teilweise geflutet. Als sich das beruhigt hatte, fand ich es eine tolle Idee, wieder eine Runde laufen zu gehen. Es war ja bewölkt und keine Sonne da - bestimmt angenehm. War leider nicht so, 90% Luftfeuchtigkeit und mir lief das Wasser noch schlimmer als beim Laufen davor :-) Egal, irgendwann war es dann überstanden.
Wir sind nach einem späten Frühstück dann bummeln gegangen - Strand hat nicht gelockt, die Sonne war kaum da. Wir haben Souvenirs gekauft und die Zeit vertrieben. Dramatisch: Nikki hat dabei ihr Armband verloren - wir wissen bis heute nicht wo und wie genau. Als wir es bemerkten, sind wir alle Läden und Wege abgelaufen aber konnten es nicht finden. Wir haben auch in jedem Laden nachgefragt, ob etwas gefunden wurde, leider Fehlanzeige. Seitdem ist Nikki traurig und hat ein schlechtes Gewissen, da das Armband ein Geschenk ihrer Eltern war.
Endlich wieder Shoppen
...und Essen
Nun gut, nachmittags sind wir dann doch an den Strand, wenn auch etwas bewölkt und abends gab's die Reste vom Vorabend - sparsam wie wir nun mal sind :-) Highlight des Tages: 19:45 Uhr waren wir beim Feuerwerk in Waikiki, das immer freitags für die Besucher und Gäste der Umgebung organisiert wird.
Das Wetter: besser
Strandnest gebaut
Feuerwerk #1
Feuerwerk #2
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