Samstag, 19. Oktober 2019

Das Beste zum Schluss: Koko Head

Am Mittwoch war unser letzter voller Tag im Urlaub und wir wollten nach unserem Sonnenbrand vom Vortag nicht nur faul im Schatten liegen. Ein Freund von mir hatte uns noch den Koko Head empfohlen. Er meinte noch, es wäre ein gutes Workout. Kurz gegoogelt und für ausflugstauglich eingestuft machten wir uns los, nur so 25 Minuten von unserem Apartment. Was sollte denn schon passieren, waren wir doch erst ein paar Tage auf dem Diamond Head?

Warnschild, nur wofür?

Aus der Ferne hatten wir den kleinen Berg schon gesehen. Der Weg führt schnurgeradeaus direkt zum Gipfel - auf einer alten/ehemaligen Eisenbahnschiene. Positiv: es gibt keinen Umweg; negativ: die 310 Höhenmeter gilt es auf knapp 1,2km und über 1000 Stufen zu bewältigen - die Steigerung kann man sich also gut vorstellen. Es geht relativ entspannt los, doch mit dem weiteren Verlauf wurde es immer steiler - gemäß dem Motto: hinten ist die Ente fett. So ziemlich jeder war auf der Strecke nassgeschwitzt und die wenigstens bewältigten das Workout ohne Pause im Schatten. Die 30° und gefühlten 90% Luftfeuchtigkeit mit teilweise Sonne kommen zum Spaß ja noch dazu.

Sieht doch easy aus

 
Wo gehts zum Strand?

 
Halbzeit und schon nass

 
Watch your Step,  nicht ungefährlich - daher wohl die Warnschilder

 
Aufgepasst

Hier der steile Weg gut zu erkennen

Nach ca. 45 Minuten waren wir dann endlich oben und wurden mit einem wunderschönen Ausblick über die Umgebung belohnt. Das Meer, der Diamond Head in der Ferne und viele anliegende Buchten. Oben gab's dann noch eine Fotosession bevor es dann runterging. Zurück brauchten wir dann fast länger, denn runter musste man erst richtig aufpassen. Nicht wenige sind auf allen Vieren abgestiegen. Der Weg war beschwerlich: stufenartig, aber stets unregelmäßig mit üblen Hindernissen. Mom, das wäre das richtige für dich gewesen :-) Tafelberg und der El Tepozteco lassen grüßen.

Geschafft und fix und fertig...

...und belohnt

 
Toller Ausblick - Der Trail auch ganz gut hier beschrieben

Danach ging's kurz nach Hause zum Badesachen holen und das letzte Mal an den Strand. Wir nutzten die letzten Sonnenstrahlen maximal und waren noch einige Male im schönen warmen Wasser. Einfach herrlich. Wehmütig verabschiedeten wir uns und trampelten zum Apartment zum Kofferpacken, bevor es zum ebenfalls letzten Abendessen ging. Für den letzten Abend hatten wir uns dann nochmal was richtig ausgefallenes ausgesucht: Burger und Rips, was sonst. Danach wurden die letzten Akoholreste aufgebraucht und das Auto umgeparkt (natürlich in anderer Reihenfolge). Wir mussten am nächsten Morgen nämlich früh los und nachts war unser Parkhaus abgeschlossen. Ich glaube gegen 22:30 Uhr waren wir dann schon im Bett.

Die anliegenden Beachvolleyballfelder

 
Im anliegenden Fort DeRussy Beach Park

Ich wollte noch nicht weg :(

 
Wir waren fast die Letzten

 

Burger mit Kartoffelbrei statt Pommes


Die Rips - leider nicht so gut wie meine im Hard Rock Cafe ein paar Tage vorher


Im Auto: wir mussten kurz wegen der Parkuhr warten

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