Freitag, 18. Oktober 2019

You can't stop the waves, but you can learn to surf!


Heute war mein großer Tag! Endlich – nach 5 Jahren – konnte ich wieder zurück aufs Surfboard. Ich habe mich schon den ganzen Urlaub gefreut. Gleich am ersten Tag habe ich einen Stand gesehen und mich erkundigt. Allerdings wegen der Unfallgefahr den Zeitpunkt auf das Ende des Urlaubs gelegt.
Nach einem Frühstück hieß es heute – ab zum Strand. Vollgepackt wie die Esel, weil wir heute auch Stühle mitgenommen haben, sind wir losgewatschelt. Um ca. 9:30 Uhr beim Strand angekommen haben wir mal wieder unser Nest aufbauen wollen. Aber unsere Ecke war abgesperrt – wieso?? Richtig, es lag ein Munk Seal = Mönchsrobbe am Strand. Und wie vorher schon erwähnt, haben die Tiere hier Vorrang. Es wurde ein riesen Bogen um das mächtige Tier abgesperrt und wehe man ist nicht drum herumgelaufen.  Es ist einfach schon der Wahnsinn, wenn man solche riesen Meeresbewohner am Strand sieht – was meine Angst aber vorm Surfen auf Grund von Haien doch nochmal etwas verschärfte. Die Robbe lag bis ca. 15 Uhr am Strand und ist dann zurück ins
Wasser gerobbt.

Die Mönchsrobbe am Strand

Die Urlauber staunen und machen Fotos =)


Wie bei CSI bzw. Tatort - nur das hier ein lebendiges Tier lag

Als ich dann endlich meine Stunde gebucht habe – natürlich mehrfach meine Angst vor Haien erwähnt – und der Fotograf: „Ich bin täglich mehrfach draußen und das schon seit Jahren… ja dort gibt es Haie, aber die machen nichts“. Okay das hat meine Angst nicht gerade genommen...
Um 11 Uhr ging es aufs Wasser und es war einfach nur wieder unglaublich toll. Wir waren nur zu viert und hatten einen tollen Surflehrer und diesen sogenannten Fotografen bei uns. An Land kurz geübt und dann hieß es auch schon aufs Board und los paddeln. Ich habe viele Wellen gestanden, auch wenn der ein oder andere Fehlversuch dabei war und man doch des Öfteren das Wasser durch die Nase saugt. Aber Salzwasser ist ja befreiend. Aber der Surflehrer war einfach super und hat Spaß an seiner Arbeit, das merkt man. Achja, die Angst vor den Haien hatte ich durchaus vergessen. Nach 1,5 Stunden war dann Schluss – reicht auch, da es echt in die Arme geht. Nur muss man ja noch zurück an Land kommen. Gefühlt eine Stunde später habe ich es auch – an einem Stück, ohne Verletzungen und Haiangriffen – geschafft und hatte einen tollen Begleiter unter meinem Surfboard…eine Riesenschildkröte ist mit geschwommen. 

  Aloha - noch vor dem Wasser

 Sieht richtig gut aus, oder?

 Und es hat sooo viel Spaß gemacht

 UPS...

 Wieder rauspaddeln, damit die nächste Welle kommen kann

Wieder da 

 
Mittagsimbiss- dieses Mal hatte sogar ich richtig Hunger

Erik hat sich in der Zeit gesonnt, war im Meer baden und hat den Spiegel gelesen – ich kann es nicht verstehen, aber er wollte nicht mit surfen kommen. Schade – es macht echt so viel Spaß. Freu mich schon aufs nächste Mal und kann es kaum erwarten.

 
Erik beim Tanning 

Wir sind dann auch in der Tat das erste Mal in den Schatten umgezogen, da wir uns den ersten Sonnenbrand des Urlaubs geholt haben. Erik auf der Brust und ich am Hintern und an den Waden. Wir haben die ein oder andere Partie „Nochmal“ gespielt, ein Würfelspiel.

 
Im Schatten auf dem Grünen

Im Stuhl


Erik ist nochmal los zum Supermarkt Getränke holen gegangen

Nach Ankunft

Um 16 Uhr sind wir zurück aufs Zimmer und haben uns fertiggemacht. Wir sind noch Postkarten kaufen gegangen und schnell nach Hause. Es gab Schinkennudeln und das zweite Canasta-Matchi stand an. Dieses Mal leider zu meinen Missgünsten, Erik hat gewonnen. 1:1 steht es nun.

 
Beim Karten spielen aufgefallen, dass die zwei Türme Stromausfall haben

Ergebnis des Abends

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